Humus- und Erdenwirtschaft

Der FVH e.V. hat seine Arbeit auf die Belange der Humus- und Erdenwirtschaft insgesamt ausgerichtet. Als Initiative des wissenschaftlichen Beirats wurde eine Arbeitsgruppe “Ausführungshilfen für die Erstellung von Humusbilanzen” gegründet mit bestimmten Themenschwerpunkten

Deutschlandweit soll ein Humusnetzwerk mit folgenden Zielen aufgebaut werden:

• Zusammenführung der Akteure der Humuswirtschaft und angrenzender Bereiche.

• Unterstützung der Akteure der Humuswirtschaft bei der Gewährleistung eines bedarfsorientierten und sparsamen Umgangs mit Biomasse für die Humusreproduktion.

• Entwicklung von künftig erforderlichen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Humuswirtschaft und ihres Umfeldes.

Wandel im Sinne nachhaltiger Entwicklung!

Förderverband Humus e.V.
Pflanzliche Biomasse als Nahrung, Rohstoff, Energieträger und Humusreproduzent konkurriert immer mehr untereinander und rückt damit verstärkt in den Focus des Interesses einer nachhaltigen Bodennutzung. Dem Rechnung tragend, hat sich der Verband der Humus- und Erdenwirtschaft Berlin Brandenburg Sachsen-Anhalt e.V. (VHE BBS) mit seiner 2008 erfolgten Umbenennung in „Förderverband Humus e.V.“ (FVH) eine fachlich neue Ausrichtung gegeben. Ziel ist die Förderung des Schutzes der Umwelt – insbesondere in Hinblick auf den nachhaltigen Umgang mit dem Humus und der Humusreproduktion im Boden. Die vorwiegend lokal orientierte Arbeitsweise des VHE BBS soll auf eine bundesweit offene Arbeitsweise des FVH ausgedehnt werden. Der FVH kann auch weiterhin auf die bewährte Arbeit des Wissenschaftlichen Beirates (15 Mitglieder) zurückgreifen, um sehr schnell auf Anforderungen zur Politik- beratung zu reagieren, wissenschaftliche Fragestellungen herauszuarbeiten oder in der Fortbildung der Praxis aktiv zu werden.
Am 10. Förderwettbewerb „Netzwerkmanagement-Ost“ im Jahr 2008 konnte sich der Förderverband Humus e.V. mit dem Projekt „KompoNET“ erfolgreich beteiligen. Als Träger des Netzwerkes wurde die zielgerichtete Zusammenarbeit verschiedener Firmen und Einrichtungen koordiniert. Im Zeitraum von 2012 bis 2013 wird ein vom UBA gefördertes Projekt “Chancen und Risiken des Einsatzes von Biokohle und anderer “veränderter” Biomasse als Bodenhilfsstoffe oder für die C-Sequestrierung in Böden” gemeinsam mit dem FIB und dem ATB bearbeitet.
Sollte Interesse an unserer Arbeit bestehen, so können Sie sich über das Internet (www.humusbbs.de) informieren oder sich direkt an uns wenden (info@humusbbs.de, Tel.: 033 77 – 33 25 73, Fax 033 77 – 20 08 56).
Dr. R. Schmidt
- Vorsitzender -

Top